Vorschau: Maxi-WM 2015 in Orlando, USA

basketballmasters germany veröffentlicht an dieser Stelle einen Vorbericht zur Maxi WM in Orlando, USA
von Hans-Jürgen „Ducki“ Duchstein

Schon wieder ein Rekord, es wird das größte Basketball-Event für die Basketball Senioren aller Zeiten.Es treffen sich 211 Mannschaften aus 5 Kontinenten mit 37 Ländern in Orlando/USA und kämpfen um die Weltmeistertitel in 17 Altersklassen.

Wir Deutschen sind mit 11 Mannschaften (4 Damen- und 7 Herrenteams) dabei und stellen damit die größte Delegation aus Europa. Insgesamt sind wir nach Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Chile die fünftstärkste Nation bei dieser WM.

Fast 200 Spielerinnen und Spieler wollen an die tollen Erfolge der letzten Europa- und Weltmeisterschaften anknüpfen, nach Medaillen und guten Platzierungen greifen und die Teilnahme einfach nur genießen.

Bei den Damen sind wir in den Kategorien 40+, 45+ und 55+ vertreten. Nach den Erfolgen in Thessaloniki 2013 gehören wir in zwei Altersklassen (45+ und 55+) durchaus zu den Favoriten.

Das Team von Susanne Herold hat diesmal mit 6 Mannschaften zu tun. In der Vorrunde treffen sie dabei in der Gruppe A auf Argentinien A und Tschechien B und die Mannschaft Argentinien 60+. Ein Sieg reicht möglicherweise schon für das Halbfinale, wo die Damen allerdings auf den Weltmeister von 2013 aus Lettland treffen können. Es wird also nicht leicht die Vize-Weltmeisterschaft von 2013 zu verteidigen, aber die Damen sind durchaus optimistisch.

Die größten Chancen auf eine Medaille oder sogar auf den Titel haben mit Sicherheit die Damen 45+ um Tessa Winter, Uli Hessenauer und Doro Kern. Dieses Team hat seit 2013 eigentlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: Weltmeister 2013, Europameister 2014 und in diesem Jahr noch die Worldleague in Zadar mit 4 Siegen. Leider ist Biggi Menz nicht mehr dabei, aber für diese Mannschaft ist sicherlich sehr viel möglich.

Insgesamt nehmen 16 Mannschaften in dieser Kategorie den Kampf um die Medaillen auf. Deutschland A trifft dabei auf Honduras, Kolumbien A und Argentinien B. Unsere zweite Mannschaft, die sich um Pit Golle formiert hat, trifft in Gruppe B ebenfalls nur auf Spielerinnen aus Südamerika. Wir sind sehr gespannt, was nach den Spielen gegen Brasilien, Chile und Guatemala für eine Platzierung herausspringen kann.

Das vierte Team ist die Mannschaft 40+, die wieder von Carmen Bittenbender organisiert wird. Hier ist das Starterfeld am Größten, 17 weitere Teams wollen unserer Mannschaft den Griff nach Edelmetall sehr schwer machen. In den drei Vorrundenspielen der Gruppe B muss sich das Team zunächst gegen Ecuador, Chile und Polen beweisen.

Und nun zu den Herren, hier haben wir sieben Mannschaften in fünf Altersklassen am Start. Die Mannschaft M45+ wird erneut von Jens Bartnick gemanagt und die Aufgabe bei der WM erscheint auf den ersten Blick sehr schwer, denn 18 Mannschaften wollen alle Weltmeister werden. Mal sehen, wohin der Weg führt, denn bereits in der Vorrunde warten mit Weltmeister Italien, Kolumbien, Tschechien und Argentinien C schon sehr harte Brocken auf unser Team.

Die Kategorie 50+ ist traditionsgemäß die Altersklasse mit den meisten Meldungen und das ist auch in Orlando wieder so. 31 Teams in acht Gruppen wollen Weltmeister werden, soviel wie noch nie in einer Kategorie. Hier ist es sicherlich am schwersten die Vorrunde zu überstehen, denn nur der Gruppensieger hat eine Chance auf den Titel. Der Favorit Team USA, Lettland und Argentinien B sind vielleicht einer Nummer zu groß für unsere Truppe.

Nun kommen wir zur den Titelverteidigern von Thessaloniki, der Mannschaft 55+ um Uwe Horn, die es diesmal sicherlich sehr schwerhaben wird ähnlich gute Ergebnisse wie in der Vergangenheit zu erbringen, da eine Reihe von Leistungsträgern aus den verschiedensten Gründen nicht teilnehmen können. Als letzter musste nun auch noch Uwe Horn verletzt absagen. Sehr schade, aber wir hoffen trotzdem auf ein gutes Abschneiden in der Gruppe C gegen Peru, Costa Rica und die USA.

Die zweite 55+ Mannschaft ist völlig neu zusammengestellt und hat sich in zwei Trainingslagern intensiv vorbereitet. Hier spürt man ein große Begeisterung, aber bei insgesamt 22 Mannschaften wäre der Sprung unter die ersten Acht schon ein sehr großer Erfolg, denn schon die Vorrunde mit Brasilien, Kroatien und Österreich könnte schon leicht zum Stolperstein werden.

Im Bereich der Altersgruppe 60+ hat ein großer Umbruch stattgefunden, weil viele Spieler in Gruppe 65+ aufgerückt, und viele neue Spieler hinzugekommen sind. 21 Jungs haben sich nach vielen Diskussionen zu 2 neuen Teams formiert. 16 Mannschaften wollen Medaillen, wobei sich das Team Deutschland A um Organisator Jürgen Freybe und Coach Nils Klauck den Sprung unter die ersten Acht zum Ziel gesetzt hat. Hierfür müssten in Gruppe C Estland, die Ukraine und Peru besiegt werden. Deutschland B hat es wahrscheinlich schwerer und trifft zunächst auf die Teams von Ecuador, Kolumbien und Uruguay.

Zum Schluss noch die Einschätzung des Team 65+. Hier ist sehr schwierig überhaupt Worte zu finden, denn unsere Freunde und Mitspieler Achim Schell und Otto Jagla haben uns in diesem Jahr leider für immer verlassen, Achim nach schwerer Krankheit und Otto völlig unerwartet nach einem Herzinfarkt. Beide wurden im letzten Jahr mit uns Vize-Europameister in Ostrava, und wollten uns auch 2015 als Coaches unterstützen. Jetzt werden wir für sie kämpfen und jeder Sieg ist euch gewidmet. Vielleicht schaffen Ralph Ogden, „Ducki“ Duchstein und das ganze Team eine Überraschung, denn schon die Vorrunde mit den Gegnern aus Australien, Uruguay und zwei Teams des Gastgebers USA ist extrem stark besetzt.

Orlando im Disney Park stellt eine völlig neue Dimension für alle dar. 3000 Teilnehmer werden sich in 561 Spielen in gigantischen Sportstätten gegenüberstehen.

Wir sind für alles sehr gut präpariert, und auch der Deutsche Basketball Bund hat uns für die Spiele exzellent ausgestattet, mit Trikots, Wurfshirts, Trainingsanzügen und vielem mehr, vielen Dank für die Unterstützung besonders an „Wolle“ Brenscheidt und „Richie“ Böhmcker.

Den Auftakt am 22.8. 2015 machen die Damen 55+ gegen Argentinien und die Herren 65+ gegen Uruguay jeweils 9.00 Ortszeit, hoffentlich klappt alles mit der Zeitumstellung.

Euer Hans Jürgen „Ducki“ Duchstein

Deutscher Repräsentant der FIMBA

Prof. Dr. Hans-Jürgen Duchstein

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Otto

Hamburg/Berlin  Die Maxibasketball-Gemeinde trauert um einen der Ihren. Am vergangenen Donnerstag ist unser Otto Jagla von uns gegangen.

Ein großer Mann hat uns verlassen. Wir sind alle sehr, sehr bestürzt in diesen Stunden des Schmerzes und der Trauer und in Gedanken bei Otto und seiner Familie.

An dieser Stelle veröffentlicht basketballmastersgermany einen Nachruf von Ottos altem Weggefährten Hans-Jürgen „Ducki“ Duchstein:

Liebe Freunde, 
diese Woche war von Entsetzen, Hoffnung und schließlich tiefer
Trauer geprägt, Otto hat den letzten Kampf seines Lebens verloren und ist für
immer von uns gegangen. Es ist für uns alle  so völlig unfassbar, am Sonntag
wird er als Coach mit uns Deutscher Meister in Darmstadt, dann erleidet er in
der Nacht zu Dienstag einen Herzinfarkt und wacht in der Donnerstagnacht nicht
wieder auf.
Ich habe ungefähr 40 Jahre meines Basketballlebens mit Otto
verbracht und will einfach nicht glauben, dass das zu Ende sein soll. Die Lücke,
die Du, mein lieber Otto hinterlässt ist gar nicht zu schließen. Wir hatten
gerade die nächsten Pläne für Orlando geschmiedet, Du wolltest uns begleiten,
obwohl Du Deinen geliebten Sport nicht mehr ausüben konntest. Der schönste Sport
der Welt hat uns zusammengebracht und Deine Freunde werden Dich nie vergessen.

Wir sind alle in tiefer Trauer und verlieren in diesem Jahr nun einen zweiten
unersetzlichen Freund. Unser gemeinsamer Weg sollte noch nicht zu Ende sein und
wir werden ihn mit Dir in unseren Herzen hoffentlich noch lange
weitergehen.
Unsere Gedanken sind bei Dir liebe Elke und Deiner ganzen
Familie.
Wir werden Dich nie vergessen
Dein Freund Ducki

 

ESBA-EM in Antalya/Belek – Deutsche Ü50-Damen holen Bronze

Freude über EM-Bronze: Ruth Lüth (Ladies Germany) und Holger "die Hand" Häusgen (Team Hanburg) FOTO REIMANN

Freude über EM-Bronze: Ruth Lüth (Ladies Germany) und Holger „die Hand“ Häusgen (Team Hanburg) FOTO REIMANN

Antalya/Belek 21.06.2015 – Zwei deutsche Teams gingen bei der erstmals ausgetragenen European Seniors Basketball Championship (13. – 21- 6. 2015) der ESBA in der Türkei an den Start.  Während das Team Hamburg (M55) in seiner Altersklasse nichts zu bestellen hatte, präsentierten sich die deutschen M50-Damen „Ladies Germany“ um Coach Ulli Ruez ungleich erfolgreicher und belegten in ihrer Altersklasse einen sehr respektablen 3. Platz. Glückwunsch!

Bei dieser zum ersten Mal in dieser Form ausgetragenen EM stimmte von der ersten bis zur letzten Minute einfach alles. Das Wetter: Sonne, 28 – 35 Grad warm. Die Location: Eine brandneue, mit allen Extras ausgerüstete Gloria-Sports-Arena. Das deutsche Turnierhotel „Belconti“: Perfekter Service, toller Strand und große Pools. Die Turnierorganisation: Schiedsrichter, Offizielle und Kampfgerichte machten einen bemerkenswerten Job. Entertainment: Mit 3-Punkt-Wettbewerb, Allstar-Game und Open Air Players Night wurde viel für die ohnehin schon gute Stimmung getan.

„Mit dieser EM hat die ESBA beweisen, dass sie auch größere Turniere perfekt organisieren kann,“ berichtet Thomas Reimann, Delegationsleiter der deutschen Teams. „Hier gilt das Motto Alles für die Spieler, Alles für die Spiele. Wir sind auf jeden Fall bei der EM 2016 in Porec (Kroatien) dabei.“

Mehr Infos zur EM in der Türkei und in Porec (11. – 18. 6. 2016) gibt es unter www.esba-basket.com

Man sieht die Sonne langsam untergehen…

 

und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.Archie_Traueranzeige

 

 

 

 

 

Basketballmasters veröffentlicht an dieser Stelle einen Auszug einer E-Mail von Hans-Jürgen „Ducki“ Duchstein, die wie ich finde, am besten das ausdrückt, was wir alle mit Archie / Achim verbinden:

“ Liebe Freunde, heute morgen (Sonntag, die Red.) hat mich eine tief traurige Nachricht erreicht. Unser aller Freund Achim Schell ist für immer eingeschlafen. Ich kann meineTrauer im Augenblick gar nicht richtig beschreiben, es ist so, als ob sich eingroßes Loch auftut. Alles an ihm wird uns und mir besonders fehlen, seineLebensfreude, seine Herzlichkeit, sein Organisationstalent, sein Sachverstand und noch so vieles mehr. In unseren Herzen wirst Du, mein lieber Achim immer einen ganz festen Platz haben und so wirst Du bei uns immer weiterleben. Ich weiss, Du musstest zuletzt viel leiden, aber Du wärest gern noch geblieben und wir wären alle gern noch ein Stück des Weges mit Dir gegangen. Wir werden Dich nie vergessen.

Dein Ducki“

http://www.svm-basketball.de/

 

 

 

 

Acht Fragen an…

die ESBA, die European Senior Basketball Organisation, beantwortet von Inese Mikelsone, Director ESBA:

ESBALogo8 Questions to ESBA

 by Thomas Reimann, basketballmastersgermany.wordpress.com

  1. Why did you start ESBA? There is already a well known organization called FIMBA which takes care of championships for senior basketball players on a european and intercontinental level.

ESBA: For giving the answer to this question, I would like to say some words for the introduction.

Basketball is a sport for all genders and ages. It is played from early childhood until old age, from amateurs to professionals around the World. Those who became attached to basketball once can’t live without it. It is a lifestyle.

Basketball on the highest level is well-organized. The competition systems are clear for everybody. This level of basketball is represented by FIBA, FIBA Europe, regional Federations and Associations.

Seniors’ or veterans’ basketball is one of the basketball movements in the world. It is large both by territory and the number of people. It is the hobby and lifestyle for thousands of players. However, this level of basketball isn’t structured, coordinated and represented in an appropriate way.

So ESBA is established in target to improve and to develop seniors’ basketball movement in Europe. ESBA comes from Europe and knows, what could be the possibilities, needs and desires of European basketball players. ESBA would like to elevate the level of the organizing of European Championships with competitive participation fee.

At the same time ESBA target isn’t only to organize European Championships, but step by step to systemize the seniors’ basketball structure in Europe, with common power to improve the level of the competitions and to promote every event related to seniors basketball from small local tournaments until regional events with the possibility of creating separate tournament profiles on the ESBA website with an individual identity in target to show to everybody, how big is a “family” of seniors‘ basketball players, friends and supporters in Europe is.

At present you can’t open the concrete website, to read and to know about your neighbors and to choose where to go with your team, for example, in November or January?

ESBA would like to offer such possibility. For sure, ESBA needs your support and help.

 

  1. Is ESBA a democratic sports organization? Any elections?

ESBA: Yes.

ESBA is a non-governmental, not for profit international association established for an indefinite period with legal status as association and in accordance with Association statute of Lithuania the General Meeting of members is the supreme managing body of any Association.

The following belong to the competence of the General Meeting of members:

  • Changing the Statutes of the Association;
  • Appointment (election) and dismissal of the President;
  • Appointment (election) and dismissal of Board members;
  • Appointment and dismissal of the Auditor;
  • Approval of the annual activity report and annual financial reports;
  • Determination of the size of and procedure for payment of entry fees and annual member fees;
  • Decisions concerning restructuring or termination (reorganization or liquidation) of the Association;

Full text of ESBA statutes in English and Russian you can find in the ESBA official homepage http://esba-basket.com/general-provisions/ .

  1. ESBA claims to be a non-profit-organization. How do you take care that there are no third parties involved? And that the money ESBA collects for its championships is spent for the sporting events and not for nothing else.

ESBA: By ESBA Statutes and Lithuanian legislation any funds and income shall be used for operation, attainment of objectives and purposes of the Association.

Director must draw and prepare for consideration of the Board the Annual Report for the past financial year within 4 months. Accordingly the Board presents it to the General Meeting of members during the General Meeting which must be held at least once per year.

One of ESBA body is the Auditor. He shall be elected by the General Meeting. He has certain obligations with the main target to audit annual financial reports and other financial accounting documents of the Association as provided for by laws.

  1. Why should German maxibasketball players join ESBA and the ESBA championships?

There are a lot of tournaments (shorter and longer by term) in Europe. And any team is the eligible to choose where to take a part.

In the same way any team is the eligible to join ESBA Championship if it seems interesting and suitable for them.

You can get some insight in the website of ESBA Promo Championship Liepaja 2014 http://esba-basket.com/liepaja-2014/. The decision making is up to everybody.

There’s no necessity to enter ESBA membership to take part in the championships or other events organized by ESBA.

The team, organization or even private person can enter ESBA membership if he/she would like to be a part of this association, to take part in the making of the decisions, to pass own opinion and to help in its developing.

  1. On your website you promote a player ID-card. Why? What’s the reason for this ID-Card? What happens with the ID-card-fee (money) that players have to pay for?

ESBA: In hopes of easing all processes and avoiding eternal conflicts, and disappointment of all seniors’ basketball tournament participants, ESBA has decided to produce Player Identity Cards (ID cards). Once player own an ID card, they will be allowed to forget all complicated registration procedures for future ESBA Championships, and other smaller tournaments approved by ESBA.

The ID card will indicate the player’s name, surname and date of birth alongside a personal photo, the identity number of ESBA and bar code.

A player will receive his/her ID card before the first game of the Championship by showing an identification document and signing on the left side of his/her ESBA ID card.

A player will have to bring his/her ID card to every game of the Championship and show it to the officiating table personnel before the start of the corresponding game for identification of personality and eligibility for the respective age group.ESBA has already started the issuing of ID cards during Promo Championship in Liepaja.

The first issuing of this card is provided for free of charge for every player, any extraordinary production of the ID card (for example, in case of lost) will be a paid service of 10 EUR.

  1. Antalya, Turkey, is the host of the first ESBA-Championships in June 2015. Only two months later there will be a FIMBA World Championship in Orlando, Florida. Two very attractive cities. I think it is very difficult for a majority of maxibasketball players to visit two big tournaments (duration up to 10 days!) in one year. What does ESBA think of this?

ESBA: I will repeat myself any team is the eligible to choose where to take a part. Any destination is interesting in its own way.

  1. How to apply for an ESBA championship?

ESBA: The registration for the first ESBA Championship in Antalya from June 13-20, 2015 will be open in the nearest time in ESBA official website.

Also there will be opened the section “Antalya 2015” what will provide with valuable information concerning age groups, gyms, arrival, accommodation and tourism.

  1. How many “members” are with ESBA? And what do you expect for the future?

ESBA: At present there are eight members with ESBA:

  • Evgeny Abramov (Moscow, Russia)
  • Pawel Gurtowski as BC “Consus Old Basket Team“ (Torun, Poland)
  • Alvidas Raškauskas as BC „Salilita“ (Vilnius, Lithuania)
  • Romualdas Brazauskas as BC „Perlas“ (Vilnius, Lithuania)
  • Inese Mikelsone (Riga, Latvia)
  • Arvydas Venclovas as “Patvanka” (Kaunas, Lithuania)
  • Rimantas Bielinis (Vilnius, Lithuania)
  • Aleksandr Sazonenko as The North-West Amateur Basketball League (Saint Petersburg, Russia)

Our target isn’t reached as many as possible members. We would like to invite persons or organizations who would like to work for common interests. It could be called “Europa Dream Team”!

For sure, we expect the growing of our organization. ESBA target is to cover all regions in Europe, to attract persons who live with basketball! It will take a time, it is a long-term project, for sure, it won’t be easy, but we believe together we will do it!

Die Fragen wurden im August gestellt und beantwortet und jetzt (Mitte September) veröffentlicht.

Antalya! ESBA-EM 2015 an der türkischen Riviera

ESBALogoDie ersten von der ESBA (European Senior Basketball Association) ausgerichteten Europameisterschaften finden vom 13. bis 20. Juni 2015 im türkischen Badeort Antalya statt. Das Meldegeld für Herrenteams beträgt 900,00 €, Damenteams sind mit 800,00 € dabei. Wer nach dem 1. Februar 2015 seine Meldung abgibt, zahlt 1.100 € (Männer) bzw. 1.000 € (Damen). Mehr Infos zur ESBA und zur EM in Antalya unter: www.esba-basket.com.

EM in Ostrava – Medaillenflut für das Deutsche Team!

Ostarvalogovon Uwe Horn und Hans-Jürgen „Ducki“ Duchstein

3 x Gold für Deutsche Basketballer/innen bei der EM in Ostrava

Es waren noch nie so viele Deutsche Mannschaften (16) bei einer Senioren Basketball EM am Start, und es gab noch nie so viele Medaillen bei einer EM, wie in diesem Jahr in Ostrava!

Beginnen wir mit den erfolgreichen, nein, sehr erfolgreichen Damen!

Die Youngsters (Ü30) aus Dresden und Umgebung, mit Ihrer Spielführerin Doro Schönau, krönten Ihren Auftritt in Ostrava mit einem „Overtime-Krimi“ und einem 51:47 Sieg gegen Litauen und wurden damit verdienter Europameister, vor allen Dingen, da sie die Litauerinnen auch schon in der Vorrunde geschlagen hatten.

Bei den Ü40 Damen ging es nicht ganz so gut, zwar kamen die Damen um Carmen Bittenbinder in das Spiel um den dritten Platz, dort zogen Sie aber mit einer deutlichen
43:67 Niederlage gegen Litauen den Kürzeren, trotzdem ein guter 4.Platz.

Der totale Erfolg war das Ergebnis bei den Ü 45 Damen.

Zunächst überraschte Deutschland B mit Vroni Kammerer, indem sie das Spiel um den dritten Platz erreichten, und hier setzten sie dem ganzen die Krone auf, indem sie Tschechien B mit 37:34 schlugen und die Bronzemedaille erkämpften.

In dieser Altersklasse gab es natürlich einen klaren Favoriten und dies waren die letztjährigen Weltmeisterinnen um Biggi Menz und Tessa Winter, die dieser Rolle auch total gerecht wurden und alle Gegnerinnen der Vorrunde „vernaschten“ und schließlich das Finale gegen die Ukraine, nach anfänglicher harter Gegenwehr souverän mit 72:45 gewannen und somit erstmals Europameisterinnen in dieser Altersklasse wurden! Innerhalb von 12 Monaten Weltmeister und Europameister das gab es bis zu diesem Zeitpunkt noch nie!

Bei den Ü 50 Damen hingen dieses Jahr die Trauben etwas zu hoch. Doch die Mannschaft von Trainerin Ulli Ruez schlug sich achtbar aus der Affäre, nämlich mit einem 5. Platz im Spiel gegen Tschechien (54:37).

Aber die Trainerin hatte noch ein zweites Team und heißes Eisen im Feuer, die Ü 55
Damen Deutschland B und diese Mannschaft, mit der überragenden Heike Schönau, Mutter von Doro (siehe Ü 30 Damen), gewannen das Spiel um Platz 3, hart umkämpft, mit 35: 31 gegen robuste Sloweninnen.

Noch besser machten es die Damen aus dem „wilden Westen“ von Susanne Herold.

Sie wiederholten den Vorjahreserfolg mit dem 2. Platz auf Europaebene und wurden Vize-Europameister! Welt- und jetzt Europameister Lettland war hier (noch) zu stark für unsere „Golden“ oder sollten wir sagen „Silver Girls“?

Somit haben die Damen 2 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze erkämpft. Ein tolle Bilanz.

Bei den Herren waren die Erfolge etwas schwerer zu erringen, aber auch hier gab es überragende Ergebnisse.

Mit großen Ambitionen waren die Ü 45 Männer ins Turnier gestartet, aber leider spielten die Nerven bei dem von Dean Jenko und Nils Becker angeführten Team mal wieder nicht mit. Zuerst wurde gegen den späteren Vierten Tschechien ein Overtime-Krimi verzockt, dann hatten sie die Chance im Viertelfinale gegen den späteren Vize-Europameister Russland 2 Sekunden vor Schluss durch zwei Freiwürfe in Führung zu gehen, doch beide wurden verworfen und das Spiel damit auch mit 64:65 verloren. Hier war eine Medaille zum Greifen nah.

Überraschend erfolgreich startete Deutschland B mit zwei Siegen und einer Niederlage in der Gruppenphase. Nach der deutlichen Viertelfinalniederlage gegen Tschechien, standen sich Deutschland A und B im Spiel um Platz 5 gegenüber. Hier gewann das Jenko-Team deutlich mit 82:43 und sicherte sich den dann doch noch versöhnlichen 5. Platz.

Die Herren 50+ kämpften im größten Teilnehmerfeld aller Altersklassen. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen belegten die Mannen von Coach Rainer Greunke einen sehr guten siebten Platz. Rudi Adler aus Bayreuth und Achim Zedler aus Gießen, waren die Leistungsträger der Mannschaft.

Bei den Herren + 55 waren gleich drei deutsche Mannschaften am Start. Während es für die
die Mannschaften B und C hieß, nach dem olympischen Motto „dabei sein ist alles“ (hier gab es einen aufregenden Sieg für das stark dezimierte Deutschland B gegen Deutschland C mit 53:45), war der Anspruch von Deutschland A, nach dem Gewinn der letztjährigen Weltmeisterschaft, natürlich der, mindestens mit einer Medaille nach Hause zu kommen und dieser Weg sollte kein leichter werden. Während in der Gruppe Polen. Slowenien und Tschechien noch souverän besiegt wurden, ging es im Viertelfinale gegen hoch motivierte Russen ganz heiß her. Erst in der Schlussphase konnten sich die Weltmeister aus Deutschland, die dieses Jahr von Michael Pappert verstärkt wurden, mit 53:50 durchsetzen. Im Halbfinale gegen den letztjährigen Finalgegner Moldawien ging es noch enger zu. 14 Sekunden vor Schluss, feierten die Moldawier schon, da sie mit zwei Punkten führten, doch Rainer Greunke drehte das Match mit einem Dreipunkt Spiel zum 43:42.

Im Finale gegen Polen wehrten sich die Gegner zwei Viertel sehr tapfer, doch direkt nach der Halbzeit zogen die Deutschen um den überragenden John Dronsella unaufhaltsam davon und auch sie schafften den einmaligen Erfolg der Europameisterschaft mit einem 82:60 Sieg, und das ein Jahr nach der Weltmeisterschaft.

Die Damen 45+ und die Herren 55+ sind derzeit die besten Mannschaften der Welt in diesen Altersklassen, das haben sie mit diesen Erfolgen unterstrichen.

Die neu formierte +60 Mannschaft von Jürgen Freybe blieb mit zwei Siegen und drei Niederlagen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und belegte einen guten achten Platz. Hier tut sich aber etwas für Zukunft, denn die Mannschaft um die Leistungsträger Heinz Schlichter und Franz Elsner will sich verstärken und unbedingt nach Orlando zur WM 2015.

Bei den + 65 Herren waren zwei deutsche Mannschaften am Start.

Deutschland B von Horst Wiegard musste viel Lehrgeld zahlen und belegte nach einem Abschlusssieg über Russland mit 50:34 den achten Platz in einem Feld von neun Mannschaften. Ganz anders lief es für Deutschland A, die mit Ralph Ogden und John Ecker ihre tragenden Kräfte hatten. Nach dem souveränen Gruppensieg ging es Halbfinale gegen Russland und hier siegte die Mannschaft von Delegationsleiter Ducki Duchstein 54:44. Im Finale war dann die Ukraine zu stark für unser Team und so musste es sich mit 38:48 geschlagen geben. Die schlechte Freiwurfquote, die überharte Spielweise des Gegners und die mäßigen Schiedsrichterleistungen, das waren sicherlich Gründe für diese vermeidbare Niederlage. Trotzdem ein toller Erfolg und die zweite Medaille für die deutschen Herren in Ostrava 2014. Damit war es für diese Truppe wieder nur der 2. Platz wie bei der WM 2009 in Prag, als die fast identische Mannschaft in der Kategorie +60 die erste Silbermedaille für die deutschen Herren bei einer WM gewonnen hatte.

Insgesamt kam die deutsche Delegation damit auf 3 goldene, 2 silberne und 2 bronzene Medaillen und war damit eines der erfolgreichsten Teams der ganzen EM, nur Russland konnte mehr EM Titel gewinnen. Nachdem bei den bisherigen EM´s 10 mal Edelmetall gewonnen wurde, bei einem bisherigen Titel, kamen in diesem Jahr sieben Medaillen und davon drei Goldene dazu. Senioren Basketball oder besser Maxibasketball in Deutschland wird immer populärer und immer erfolgreicher.

2015 sehen wir uns alle wieder und das bei der WM in Orlando in den USA.

Wir freuen und schon jetzt.

Euer Uwe und Ducki

(Uwe Horn und Hans-Jürgen Duchstein)